Gemeinde Taufkirchen

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Vorsicht Hasenpest

Hasenpest: Veterinär- und Gesundheitsamt raten zur Vorsicht

Auch Menschen können erkranken – bisher kein Fall im Landkreis München bekannt

Im Großraum München wurde in den vergangenen Wochen bei toten Feldhasen vermehrt Tularämie (Hasenpest) festgestellt. Auch Menschen können an Tularämie erkranken. Veterinäramt und Gesundheitsamt beim Landratsamt München raten daher aktuell zu besonderer Vorsicht und erhöhter Aufmerksamkeit im Umgang mit toten Hasen. Im Landkreis München ist bisher aber kein Fall von Tularämie bekannt.

Bei der Tularämie oder Hasenpest handelt es sich um eine Infektion mit dem Erreger Francisella Tularensis, die vor allem bei Feldhasen, aber auch bei anderen wild lebenden Tierarten, wie beispielsweise dem Biber, vorkommt. Menschen können sich bei intensivem Kontakt mit erkrankten Tieren oder deren Ausscheidungen bzw. beim Umgang mit Kadavern oder Tierkörpern infizieren; hier besonders beim Enthäuten, Ausnehmen und Herrichten von erlegtem Wild. Auch ein überwiegender Aufenthalt in der freien Natur und eine meist saisonal bedingt hohe Mücken- und Zeckendichte (mögliche Überträger des Erregers der Tularämie) begünstigen eine Infektion mit Francisella Tularensis.

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