Gemeinde Taufkirchen

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Der Umweltgarten in Taufkirchen

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Der Umweltgarten und seine Bereiche mit Ansprechpartner

Duft- und Kr├Ąutergarten:    

Helga Loos; Heidi Klausmann

Insektengarten, Teichbereich:

Birgit Schmidl

Rosengarten:  

Bauerngarten, Steingarten und Kr├Ąuterschnecke:

Helga Loos; Heidi Klausmann 

Kompostbereich: 

Gabi Zaglauer-Swoboda 

Sinnespfad:    

Rosemarie van Dyck; Eva Kupka 

Trockenmauer, Blumenwiese:

B├Ąrbel Steinberger 

Schaukasten:    

Birgit Schmidl

Wer Interesse hat mitzuarbeiten oder wer Fragen zu bestimmten Gartenbereichen hat, kann sich entweder bei den jeweiligen Ansprechpartnern oder beim Umweltamt, Frau Theimer, Tel.: 089-666722-250/251/252 melden.

 

 

 

Der Hachinger Bach in Taufkirchen

Sohlrampe am M├╝hlweg
Teilst├╝ck T├Âlzer Stra├če/Richtung M├╝hlweg
HachingerBachEisdiele
Der renaturierte Bach an der Eisdiele
Bach Heimgarten
Renaturierung am Heimgarten
Feuchtwiesen mit Wiesenkn├Âterich
Randringperlmuttfalter

Der Hachinger Bach entspringt in einer ehemaligen Gletscherabflussrinne zwischen Deisenhofen und Oberhaching. Er ist das einzige Gew├Ąsser, das in der M├╝nchner Schotterebene seine Quelle hat. Seine Laufstrecke im M├╝nchner S├╝den betr├Ągt ca. 15 Kilometer und ist der gr├Â├čte oberirdische Abfluss der M├╝nchner Schotterebene. Auf einer L├Ąnge von 2,8 km flie├čt er durch Taufkirchen. Neben ihm durchflie├čen die M├╝nchner Schotterebene nur noch die Isar und die W├╝rm. Sein Wasserstand ist aufgrund der geologischen Verh├Ąltnisse eng an den Grundwasserstand gebunden und wird in seinem Oberlauf zwischen Deisenhofen bis s├╝dlich Taufkirchen vom Grundwasser aus der M├╝nchner Schotterebene gespeist. Die Talsohle liegt in diesem Bereich tiefer als der mittlere Grundwasserstand, so dass hier Grundwasser in den Bach austreten kann. Er durchflie├čt die M├╝nchner Schotterebene parallel zur Isar in n├Ârdlicher Richtung bis nach M├╝nchen-Perlach. Nordwestlich des Michaelibades wurde der Bach fr├╝her versickert. Mittlerweile flie├čt er in einem Rohr bis zum sogenannten H├╝llgraben, n├Ârdlich der Gleisanlagen M├╝nchen-Ost.
Die Gew├Ąsserg├╝te des Hachinger Baches ist sehr gut und wird mit der G├╝teklasse I bis II ausgewiesen.

 

Seit 2005 haben in Taufkirchen am Bach etliche Renaturierungen (basierend auf dem Gew├Ąsserentwicklungsplan) stattgefunden. Ziel war und ist es, den Bach wieder naturn├Ąher zu gestalten. Dazu geh├Ârt es Abst├╝rze in Sohlrampen umzubauen um die Durchg├Ąngigkeit f├╝r die Wasserlebewesen wieder herzustellen oder den Bach wieder in eine nat├╝rlichere, m├Ąandernde Flie├čform zu f├╝hren.

 

Zu besichtigen sind diese an folgenden Orten:

 

- T├Âlzer Stra├če /Ecke M├╝hlweg: R├╝ckbau einer Sohlrampe

 

- Gegen├╝ber der Eisdiele/M├╝nchner Stra├če

 

- Am Heimgarten

 

 



Nur in Taufkirchen begleiten den Hachinger Bach zum Teil noch die als hochwertig eingestuften Feuchtwiesen. In diesem Bereich von ├╝ber 19 Hektar befinden sich Feucht -und Na├čwiesen unterschiedlicher N├Ąssestufen und N├Ąhrstoffversorgung, sowie Seggenbest├Ąnde und Hochstaudenfluren feuchter und nasser Standorte. Diese weisen einen bemerkenswerten Reichtum an Pflanzen -und Tierarten auf.

 

Aufgrund des aktuellen Vorkommens des Randring-Perlmuttfalters (Proglossiana eunomia), das nach dem gegenw├Ąrtigen Kenntnisstand singul├Ąr f├╝r den gesamten Landkreis ist, ist das Gebiet von ├╝berregionaler Bedeutung f├╝r den Naturschutz. Entscheidend f├╝r das ├ťberleben des Falters ist das Vorhandensein des Wiesenkn├Âterichs (Polygonum bistorta). Dieser ist die bevorzugte Saugpflanze des Falters, dient als Eiablageplatz, Futter f├╝r die Raupen und R├╝ckzugsm├Âglichkeit im Winter. Bei regelm├Ą├čiger Mahd der Kn├Âterichbest├Ąnde, wie sie fr├╝her teilweise in diesem Gebiet durchgef├╝hrt wurde, verschwindet der Wiesenkn├Âterich allm├Ąhlich. Deshalb wird nun die Pflege der Wiesen schrittweise so gestaltet, dass die Entwicklung des Gebiets im Sinne des Naturschutzes sichergestellt ist. Gleichzeitig soll aber auch ein naturnaher Erholungsraum f├╝r die Bev├Âlkerung erhalten werden, der im Ballungsraum M├╝nchen von unsch├Ątzbarem Wert ist.

 

 

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